Runway 18

Die Runway 18 (Startbahn West) ist eine 4000 Meter lange reine Startbahn auf dem Flughafen Frankfurt am Main, die sich im westlichen Teil des Flughafens befindet und von Norden nach Süden verläuft.

 

Am 12. April 1984 wurde die neue Startbahn 18 West dem Verkehr übergeben.


Die Planungen zur Startbahn stießen auf erhebliche Proteste und wurden zu einem der wichtigsten Bezugspunkte der Umweltbewegung der 1970er und 1980er Jahre. Sie erreichte am 2. November 1987, während eines Jubiläumsprotests der Bürgerinitiative gegen die Flughafenerweiterung Frankfurt Rhein-Main, mit den tödlichen Schüssen auf zwei Polizeibeamten ihren traurigen Höhepunkt.

 

Den "Line up" bezeichnet man in der Fliegersprache das Aufrollen/Einreihen auf die Startbahn bevor die Piloten die Startfreigabe vom Tower bekommen.

 

Eine typische Phraseologie von ATC (Air Traffic Control):

 

Tower: “Lufthansa LH704, Runway One Eight, line up and wait.”

Pilot: “Frankfurt Tower Tower, Lufthansa LH704, Runway One Eight, line up and wait.”

D-ABVZ Lufthansa Boeing 747-430 am Line up der Runway 18 Richtung Mumbai (VABB) @ Frankfurt - Rhein-Main International (EDDF) / 08.04.2015

Über mich

Seit meiner Jugend interessiere ich mich für die Luftfahrt und so ist der Flughafen Frankfurt für mich eine zweite Heimat geworden. Zuhause fliege ich sehr viel am heimischen PC, der FlightSimulator von Microsoft mit seinen vielen AddOns macht es möglich.

 

Fast drei Jahre lang flog außerdem ich mit großem Stolz für die virtuelle Airline der Leipzig Air. Unter dem Motto „as real as it get´s“ flog ich mit rund 450 anderen gleichgesinnten Flugsimulator-Piloten in einer sehr netten Airline-Community.

 

Bei Leipzig Air wird der Betrieb einer sehr komplexen Fluggesellschaft simuliert. Piloten werden eingestellt, es gibt ein Streckennetz und eine Flotte in eigener Bemalung ('Livery'), mit der die Piloten das Streckennetz bedienen können und sollen. Wie im richtigen Leben gibt es ein Management, dessen Aufgabe es ist, die gesamte Infrastruktur zu verwalten und nötige Regularien zu entwerfen und umzusetzen.

ILA Berlin 2014 - Fahrwerk der Antonov AN-124

Die Jungs von Leipzig Air machen einen richtig tollen Job, leider fehlte mir am Ende ein wenig die Zeit, so dass ich dort leider aufhören musste. Bis zu meinem Ausscheiden im März 2015 erreichte ich mit knapp 200 Flugstunden den Rang des Kapitäns und durfte sogar auf die Langstrecke.


Alle Flüge von mir werden so realitätsnah wie möglich und ich Echtzeit durchgeführt. Dabei fliege ich nach realen Flugprozeduren, nutze immer die aktuellen Wetterdaten, beachte die Vorgaben der Flugzeughersteller, nutze reales Kartenmaterial und setzte die Vorgaben von Anzahl der Passagiere oder Cargo-Zuladung um. Eine Flugvorbereitung (Briefing) und Setup des Flugzeugs bis es endlich los geht dauert wie bei einem echten Piloten in der Regel 60 Minuten.


Mein favorisiertes Flugmuster (ca.70%) ist die Boeing 737-NG in den Varianten -700,-800 und -900. Hier nutze die iFly von Flight1 Software. Zusätzlich führe ich noch ab und zu einige Cargo-Flüge durch. Hierfür nutze ich die McDonnell Douglas MD-11 in der jeweiligen Frachtversion von PMDG. Für die restlichen Flüge auf Langstrecke nutze ich die Boeing 777 ebenfalls von PMDG.


Neben der Flugsimulation bin ich sehr oft am Frankfurter Flughafen um die Maschinen am beim Landen und Starten zu fotografieren. Der sogenannte Affenfelsen an der Startbahn 18 West (Runway 18) ist für mich ein sehr beliebter Punkt zum „Planespotten“.

 

Meine Ausrüstung zum Planespotten besteht aus folgenden Produkten:

 

Kameras: 

- Canon EOS 7D

- Canon EOS 500D

 

Objektive:
- Canon EF-S 3,5-5,6/18-55 IS II

- Canon EF 4,0/70-200 L USM

- Tamron AF 4,0-5,6/70-300 Di VC USD

- Sigma AF 3,5-56/18-125 DC

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Meine Bilder bei:

PLANSPOTTERS.NET            flightaware.com                Flickr.com

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